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1500 Euro als Anerkennung für Beschäftigte in Corona-Zeiten

© Getty Images/iStockphoto

 

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können demnach ihren Beschäftigten Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren (nach § 3 Nr. 11 EStG). Voraussetzung für die Steuerfreiheit ist, dass die Zuwendungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Dies teilte das Bundesministerium der Finanzen (BMF) in einem Schreiben an die obersten Finanzbehörden der Länder mit. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten in der Zeit zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten.

Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Steuer- und beitragsfreie Zuschüsse und Beihilfen bis zu 1.500 Euro dürfen in allen Branchen und allen Berufen gezahlt werden – nicht nur in den sogenannten systemrelevanten Bereichen.

Andere Steuerbefreiungen, Bewertungsvergünstigungen oder Pauschalbesteuerungsmöglichkeiten können daneben weiter in Anspruch genommen werden. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei.

Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld sind allerdings von der Steuerfreiheit ausgenommen.

Das Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen an die obersten Finanzbehörden findet ihr hier: VDKF_Newsletter_24-2020_-_Anlage_Schreiben_BMF.pdf

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